Energie folgt der Aufmerksamkeit
Unsere Gedanken – bewusst oder unbewusst – formen unser Leben. Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über uns selbst, andere und die Welt um uns herum. Sie entwickeln sich häufig in der Kindheit durch Erziehung, prägende Erfahrungen oder gesellschaftliche Einflüsse. Doch nicht nur in der Kindheit – auch im Laufe des Lebens können sich Glaubenssätze weiterentwickeln und verändern.
Besonders herausfordernd sind negative Glaubenssätze, die das Selbstbild beeinträchtigen. Sie lassen uns unsicher erscheinen und treiben dazu, mehr zu leisten, als tatsächlich nötig wäre. Oft wird danach gestrebt, die eigenen Ziele zu erreichen, doch die Frage bleibt: Wann bin ich endlich zufrieden?
Self-fulfilling prophecy
Viele sind sich nicht bewusst, wie stark unsere Gedanken mit dem emotionalen Zustand und dem körperlichen Wohlbefinden verbunden sind. „Es sind doch nur Gedanken“, denkt man. Doch diese Überzeugungen besitzen eine enorme Kraft – sie können sowohl positive als auch negative Ergebnisse im Leben manifestieren.
Glaubenssätze transformieren – wie geht das?
Der erste Schritt zur Transformation negativer Glaubenssätze besteht darin, diese überhaupt zu identifizieren. Es gilt herauszufinden, welche negativen Überzeugungen über sich selbst existieren. Die entscheidenden Fragen sind: Woher kommen diese Gedanken? Sind sie überhaupt wahr
Indem man sich dieser Glaubenssätze bewusst wird, legt man den Grundstein für eine positive Veränderung. Ein aufmerksames Hinterfragen der eigenen Gedanken kann dabei helfen, ihre Herkunft und ihre Wirkung zu verstehen. Oft handelt es sich um hinderliche Überzeugungen, die nicht auf Tatsachen basieren, sondern aus Angst, Enttäuschung oder Missverständnissen stammen. Woher diese Glaubenssätze kommen und wie man mit Ihnen umgeht, damit beschäftigen sich viele verschieden Therapien und Coachings.